Lateinamerika ist dort, wo ich ein Stück meines Herzens für immer verloren habe. Ich bin ein Fan von Mittel- und Südamerika und freue mich schon sehr darauf, bald wieder dort zu sein. Ich liebe die Kultur, das Essen, die Musik und die Literatur. Lateinamerika hat einige der grössten Schriftsteller überhaupt hervorgebracht und hier ein paar Bücher vorzustellen ist daher unglaublich schwer.
Hier sind aber einige meiner ganz persönlichen Lieblingsbücher, die sich für eine Reise nach Lateinamerika eignen. Alle beschäftigen sich – manche aber auch nur ganz am Rande – auch mit der Geschichte des Landes oder des Kontinentes und geben dir einen Einblick in die Seele Lateinamerikas. Und die ist oftmals etwas melancholisch, schmerzvoll, gleichzeitig aber auch voller Farben und Gefühle. Viel Lesespass!
Emilia
“Einer der schönsten Romane über die Liebe aus einem Kontinent, der überreich an Liebesgeschichten ist”, wird über das Buch gesagt. “Emilia” ist eine Liebesgeschichte, die sich in den Wirren der mexikanischen Revolution verirrt, eine Geschichte über die Leidenschaft des Lebens und über das Folgen der eigenen Träume.
Mein ganz persönliches Lieblingsbuch von Südamerika.
Die unsichtbaren Stimmen
Die Geschichte dreier Frauen in Montevideo, drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Aber alle haben eines gemeinsam: Den unbändigen Drang zu einem selbstbestimmten Leben – gegen alle Widerstände. Drei Frauen, die für die Geschichte Südamerikas im 20. Jahrhundert stehen.
Ich bekenne, ich habe gelebt
Die Memoiren von Pablo Neruda – chilenischer Dichter, Politiker und Humanist – zeugen von einem Leben voller Leidenschaften und Überraschungen. Sie zu lesen ist ein Muss für jeden Südamerika Reisenden, eröffnet sie doch eine ganz neue Sicht auf diesem wunderbaren Kontinent.
Pablo Neruda – Explico algunas cosas
Ja, ich liebe die Lyrik von Pablo Neruda. Daher darf hier ein Querschnitt aus seinem Werk nicht fehlen, wo es um Kindheit und Jugend in Südchile, Liebe und Sexualität, und Nerudas poetischen Realismus geht. Der Querschnitt ist spanisch und bringt einem die Seele Nerudas näher, Ergänzungen zu seinen Texten sind in Deutsch.
Die perfekte Ergänzung zu seinem Memoiren.
Der Schneider von Panama
In Panama bahnt sich eine Verschwörung an, um den Panama-Vertrag zunichte zu machen. Mittendrin befindet sich der Schneider Harry Pendel, der vom britischen Spion Andy Osnard gezwungen wird, für den Geheimdienst zu arbeiten.
Ein spannender Spionageroman der Panama richig schön veranschaulicht.
Die offenen Adern Lateinamerikas
Eine Chronik der Unterdrückung und Ausbeutung eines Kontinentes und Zeugnis eines äusserst blutigen Raubzuges. “Die offenen Adern Lateinamerikas” fasst die Geschichte Lateinamerikas seit der Entdeckung bis zur Neuzeit zusammen und zeigt die ökonomische Ausbeutung zuerst durch die Kolonialmächte und später durch die USA.
->Unbedingt Lesen!
Das Ende der Einsamkeit
Das Buch, das teils als Reportage, teils als Analyse aufgemacht ist, zeigt Lateinamerikas Weg aus der Krise. Nach jahrelangen Bürgerkriegen, Diktaturen und wirtschaftlichenn Krisen ist ein ganzer Kontinent dabei, sich mit Erfolg neu zu beleben. Ist Lateinamerika dabei, zu den Tigerstaaten von morgen heranzuwachsen?
Ein Buch für alle, die sich für die jüngsten politischen und wirtschaftlichen Ereignisse Lateinamerikas interessieren.
Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker
Der Mythos Che Guevara ist immer noch ungebrochen. Ein Held, der die Sehnsucht nach einer gerechteren Welt ausdrückt wie kaum ein anderer. Er ziert Zimmerwände von Teenies und ist auf Baseballcaps ebenso zu finden wie auf Kaffeebechern. Was aber ist dran, am Mythos Che? Wie war er wirklich und wie viel Wahrheit und Verklärung steckt dahinter? Ein Buch, das hinter die Fassade blickt.
Die Donnerstagswitwen
Die Oberschicht Argentiniens lebt vor den Stadttoren Buenos Aires hinter hohen elektrischen Zäunen. Ihre Sorgen bestehen aus der Sommerhitze und dem Golfclub. Aber auch hier brodelt es unter der Oberfläche: Alkohol, Ehebruch und Verrat gehören dazu. Als die Folgen der Wirtschaftskrise auch hier bemerkbar werden, suchen einige Familienväter ihren eigenen Weg aus der Misere. Aber ihre Leichen werden auf dem Boden des Swimmingpools gefunden…
Ein Roman der das Leben der Elite Argentiniens aufzeigt und zugleich aber einfach ein guter, spannender Krimi bleibt.
Das Geisterhaus
Der Debütroman von Isabel Allende erzählt die Geschichte einer chilenischen Familie von den 20er bis zu den 70er Jahren und trägt autobiografische Züge. Die Familiensaga veranschaulicht die gesellschaftlichen Verhältnisse in Chile und zeigt die politischen Ereignisse spannend auf.
Der Gringo Trail
Was in Asien der Hippie Trail, ist in Lateinamerika der Gringo Trail. Zu dritt brechen die Backpacker aus England nach Südamerika auf und suchen nach Kultur und Kokain. Die wahre Geschichte mit unerwartetem Ende zeigt Kultur, Abgründe und Wahrheiten über Südamerika sowie über Backpacker gleichermassen auf.
Perfekte Lektüre für einen Südamerika Trip.
Verdammter Süden. Das andere Amerika.![]()
Geschichten von bolivianischen Wrestlerinnen, vom Leben und Sterben in Ciudad Juárez, von der brasilianischen Welthauptstadt der Zwillinge, transzendentaler Obdachlosigkeit in Patagonien, sechs Monaten mit Mindestlohn in Medellín oder einem argentinischen Dorf, das seine eigene Telenovela produziert. Diese und viele mehr preisgekrönte literarische Reportagen aus Südamerika gibt es in diesem Bijou.
Dieses Buch ist eine einzige Wunderkammer und ein Muss für jeden Lateinamerikareisenden.
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